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ReiVi · Eine App, eine Aufgabe

Mobbing-Tagebuchfür Betroffene von Mobbing

Vorfall um Vorfall, und am Ende heißt es, nichts davon sei passiert.

Mobbing am Arbeitsplatz dokumentieren, Vorfall für Vorfall

Halte jeden Vorfall fest, solange du ihn noch genau weißt: Datum, Uhrzeit, Ort, Beteiligte, Zeugen, Wortlaut und bei Bedarf ein Foto. Jeder Eintrag bekommt ein Zeitstempel-Siegel, alles liegt hinter deinem PIN. Wenn du deinen Fall schildern musst, legst du ein geordnetes PDF vor.

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Für Android · kostenlos mit Werbung · PDF-Export per Einmalkauf

  • Kein Konto
  • Einträge bleiben auf deinem Gerät
  • Erfassen funktioniert offline
  • Kein Abo
Seite 1
Mobbing-Tagebuch · Beispiel mit ausgedachten Einträgen01.05. bis 31.05.
DatumOrtVorfallBeleg
Mi 07.05.Teambesprechungabfällige Bemerkung vor allen2 Zeugen
Mo 12.05.E-Mailnicht im Verteiler für ProjektterminScreenshot
Do 15.05.BüroAufgabe ohne Grund entzogen1 Zeuge
Di 27.05.Flur„Das kann ja nicht mal eine Praktikantin.“Wortlaut
Vorfälle im Zeitraum4, davon 3 mit Zeugen oder Beleg

Alle Einträge sind ausgedacht und zeigen nur, wie ein Protokoll aussieht.

So entsteht dein Mobbing-Tagebuch

  1. Vorfall eintragen

    Datum, Uhrzeit, Ort, beteiligte Personen, Zeugen und Wortlaut trägst du in ein festes Formular ein. Bei Bedarf hängst du ein Foto an, etwa den Screenshot einer E-Mail.

  2. Siegel und PIN

    Jeder Eintrag bekommt beim Speichern ein Zeitstempel-Siegel. Alle Einträge liegen hinter deinem PIN auf deinem Gerät.

  3. Auswerten und PDF erstellen

    Mit Volltextsuche und Filtern nach Monat, Vorfall-Typ und Person findest du jeden Eintrag wieder. Das PDF mit Siegel-Übersicht gibst du Betriebsrat, Gewerkschaft, Personalabteilung oder Anwalt.

Was in ein Mobbing-Tagebuch gehört

Einzelne Vorfälle wirken für sich oft harmlos. Erst die Summe zeigt das Muster. Damit ein Eintrag später etwas taugt, gehört hinein:

AngabeBeispielSo in der App
Datum und Uhrzeit07.05., 9:10automatisch, mit Zeitstempel-Siegel
Ort und SituationTeambesprechungOrt
Beteiligte und ZeugenAbteilungsleiter, zwei KollegenPersonen und Zeugen
Was gesagt wurde„Das kann ja nicht mal eine Praktikantin.“Wortlaut
BelegScreenshot der E-MailFoto
Auswirkungkonnte danach nicht weiterarbeitenNotiz

Das kannst du auch auf Papier festhalten. Schreib am selben Tag und bleib sachlich: Was ist passiert, wer war dabei, was wurde wörtlich gesagt. Fakten tragen weiter als Empörung.

Was das Zeitstempel-Siegel macht

Jeder Eintrag bekommt beim Speichern ein SHA-256-Siegel mit Zeitstempel. Wird der Eintrag später verändert, zeigt das Siegel es an. So bleibt nachvollziehbar, in welcher Reihenfolge du die Vorfälle festgehalten hast.

Das PDF enthält eine Übersicht der Siegel. Wer es liest, sieht zu jedem Vorfall, wann er eingetragen wurde.

Der PIN schützt deine Einträge, falls jemand anderes dein Handy in die Hand bekommt. Die Einträge bleiben auf deinem Gerät, ein Konto brauchst du nicht.

Mobbing-Tagebuch auf Papier oder in der App?

Ein Heft kostet nichts und reicht, wenn du es regelmäßig führst. Es liegt aber selten bereit, wenn gerade etwas passiert ist, und jeder, der es findet, kann es lesen.

Die App hast du dabei. Sie setzt Datum und Uhrzeit selbst, fragt immer dieselben Felder ab, ordnet alles nach Datum und gibt jedem Eintrag ein Siegel.

MerkmalPapier-VorlageApp
Kostenkeinekostenlos mit Werbung, PDF per Einmalkauf
Uhrzeitschreibst du selbstsetzt die App
Belegelose dazulegenFoto am Eintrag
Schutzwo du das Heft versteckstPIN
Reihenfolge belegenschwierigZeitstempel-Siegel je Eintrag
Weitergebenabtippen oder kopierenPDF teilen

Was die App kostet

kein Aboeinmal kaufen

Kostenlos und ohne Begrenzung sind Einträge, PIN-Schutz, Zeitstempel-Siegel, Zeugen, Fotos, Suche und Auswertung. Die kostenlose Version zeigt Werbung. Ein einmaliger Kauf im Play Store schaltet den PDF-Export frei und entfernt die Werbung. Ein Abo gibt es nicht.

Häufige Fragen zum Mobbing-Tagebuch

Was gehört in ein Mobbing-Tagebuch?

Datum und Uhrzeit, Ort und Situation, Beteiligte und Zeugen, was genau geschah, möglichst im Wortlaut, die Auswirkung auf dich und Hinweise auf Belege wie E-Mails oder Screenshots. Die App fragt diese Felder bei jedem Eintrag ab.

Warum sollte ich Mobbing überhaupt dokumentieren?

Mobbing ist wiederholtes Verhalten über längere Zeit. Das zeigt sich nur mit datierten Einträgen über Wochen. Arbeitgeber haben eine Fürsorge- und Rücksichtnahmepflicht (§ 241 Abs. 2 BGB), Beschäftigte ein Beschwerderecht (§ 84 BetrVG). Ob du dich beschwerst, zum Betriebsrat gehst oder rechtliche Schritte prüfst: Eine sachliche Dokumentation ist die Grundlage. Wie du vorgehst, hängt vom Einzelfall ab.

Wie schützt der PIN meine Einträge?

Die App öffnet sich nur mit deinem PIN. So bleiben deine Einträge vor neugierigen Blicken geschützt, wenn jemand anderes dein Handy benutzt.

Funktioniert die App ohne Internet?

Ja, Erfassen funktioniert offline. Deine Einträge bleiben auf deinem Gerät, ein Konto brauchst du nicht.

Für wen ist das PDF gedacht?

Für alle, denen du deinen Fall schilderst: Betriebsrat, Gewerkschaft, Personalabteilung oder Anwalt. Das PDF bündelt deine Vorfälle mit Siegel-Übersicht (Einmalkauf).

Was, wenn mich die Situation krank macht?

Nimm ärztliche oder psychologische Hilfe in Anspruch. Die App hält Vorfälle fest, sie ersetzt keine Beratung und keine Behandlung.

Die App ist von ReiVi, dem App-Label von Viktor Reinik aus Freilassing. Jede ReiVi-App hat genau eine Aufgabe und läuft ohne Konto. Wer hinter ReiVi steht

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Rechtsgrundlagen (Deutschland): § 241 Abs. 2 BGB (Fürsorge- und Rücksichtnahmepflicht des Arbeitgebers), § 84 BetrVG (Beschwerderecht der Beschäftigten). Mobbing ist in Deutschland nicht in einem einzelnen Gesetz geregelt. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Im Zweifel helfen dir Betriebsrat, Gewerkschaft oder ein Fachanwalt für Arbeitsrecht. Aktualisiert am 26. Oktober 2026.

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