Wie ein Schmerztagebuch aussehen sollte
Ein Schmerztagebuch hilft nur, wenn jeder Eintrag dieselben Angaben enthält. „Heute Kopfweh“ reicht nicht. In jeden Eintrag gehört:
| Angabe | Beispiel | So in der App |
|---|---|---|
| Datum und Uhrzeit | 12.03., 7:30 | automatisch |
| Stärke von 0 bis 10 | 6 | Schieberegler |
| Ort | unterer Rücken, zieht ins linke Bein | Körperkarte mit vier Ansichten |
| Art des Schmerzes | stechend | Auswahl Schmerztyp |
| Mögliche Auslöser | langes Sitzen, Wetterwechsel | Auslöser und Wetter |
| Medikamente | Ibuprofen 400, half nach einer Stunde | Medikament mit Dosis |
| Begleitsymptome | Schlaf schlecht | Notiz |
Das kannst du auch auf Papier festhalten. Nutze immer dieselbe Skala und trag auch die guten Tage ein, sonst wirkt der Verlauf verzerrt.
Was der Arzt im Bericht sieht
Im Sprechzimmer ist die Zeit knapp. Der PDF-Bericht listet deine Einträge chronologisch mit ihren Werten, der Körperkarte und deinen Notizen. So sieht deine Ärztin auf einen Blick, wie oft es weh tat, wo und wie stark.
Über Wochen siehst du an den Einträgen, ob die Stärke steigt oder fällt. Zusammen mit Wetter, Auslösern und Medikamenten fallen Muster auf: Kommt der Schmerz immer abends, nach langem Sitzen oder bei Wetterwechsel? Wirkt das Medikament, oder lässt der Schmerz ohnehin nach?
Die Bewertung bleibt beim Arzt. Die App stellt keine Diagnose, sie sammelt deine Beobachtungen geordnet.
Schmerztagebuch-Vorlage oder App?
Eine Vorlage auf Papier kostet nichts und reicht, wenn du sie jeden Tag ausfüllst. Den Ort beschreibst du dann mit Worten.
Die App setzt Datum und Uhrzeit, zeigt den Ort auf einer Körperkarte und erstellt daraus einen PDF-Bericht.
| Merkmal | Papier-Vorlage | App |
|---|---|---|
| Kosten | keine | unbegrenzt kostenlos mit Werbung, PDF per Einmalkauf |
| Uhrzeit | schreibst du selbst | setzt die App |
| Ort | in Worten | Körperkarte |
| Weitergeben | kopieren oder mitbringen | PDF teilen |
Was die App kostet
kein Aboeinmal kaufen
Einträge erfasst du kostenlos und ohne Begrenzung. Die kostenlose Version zeigt Werbung. Ein einmaliger Kauf im Play Store schaltet unter anderem den PDF-Bericht frei und entfernt die Werbung. Ein Abo gibt es nicht.
Häufige Fragen zum Schmerztagebuch
Wozu brauche ich ein Schmerztagebuch?
Es hält den Verlauf deiner Schmerzen fest: Stärke, Ort, Auslöser und Medikamente über die Zeit. Das hilft im Arztgespräch, weil das Gedächtnis gute und schlechte Phasen ausblendet.
Hilft das Schmerztagebuch bei einem GdB-Antrag?
Ein Antrag auf einen Grad der Behinderung lebt von nachvollziehbarer Dokumentation. Ein Schmerztagebuch mit Datum, Stärke und Ort zeigt den Verlauf über Monate. Wie der Antrag ausgeht, hängt vom Einzelfall ab. Für den Alltag mit Einschränkungen gibt es das GdB-Tagebuch.
Kann ich den Verlauf als PDF weitergeben?
Ja. Du erstellst einen chronologischen PDF-Bericht mit Werten, Körperkarte und Notizen und teilst ihn per E-Mail (einmaliger Kauf).
Ist die App ein Medizinprodukt?
Nein. Sie ist ein Werkzeug zur Dokumentation, stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Behandlung.
Funktioniert die App ohne Internet?
Ja, Erfassen funktioniert offline. Deine Einträge bleiben auf deinem Gerät, ein Konto brauchst du nicht.
Die App ist von ReiVi, dem App-Label von Viktor Reinik aus Freilassing. Jede ReiVi-App hat genau eine Aufgabe und läuft ohne Konto. Wer hinter ReiVi steht
Bei Google Play ansehenDie App ist ein persönliches Werkzeug zur Dokumentation und kein Medizinprodukt. Sie stellt keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei starken, neuen oder anhaltenden Schmerzen wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt. Aktualisiert am 26. Oktober 2026.
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